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Symposium Dentinhypersensibilität auf der CED-IADR Florenz 2013


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Bilder des Symposiums
































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Beiträge des Symposiums “The impact of dentine hypersensitivity in your patient. Real or imagined?”, vom 6.September 2013.


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Download Programm (PDF, 1606 kb)

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Chairman





Doctor David Gillam


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Dr. David Gillam, London


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Einleitung
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CV



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Referenten





Professor Giuseppe Pizzo


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Professor Giuseppe Pizzo, Palermo


In diesem Vortrag wurden die Möglichkeiten und Beschränkungen von in vitro- und in vivo- Studien vorgestellt und diskutiert.


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Abstract
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CV




Professor Christian Hirsch


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Professor Christian Hirsch, Leipzig


Prof. Hirsch gab eine Definition der unterschiedlichen Arten von Lebensqualität - und zeigte, wie mundgesundheits-bezogene Lebensqualität gemessen werden kann. Er diskutierte, die Auswirkungen von Dentinhypersensibilität auf die mundgesundheits-bezogene Lebensqualität.


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Abstract
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CV




Doctor Christoph Ramseier


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Dr. Christoph Ramseier, Bern


In seinem Vortrag definierte und erklärte Dr. Ramseier den Begriff “Motivational Interviewing” und betonte das vielversprechende Potenzial dieser Methode für ein besseres Gesundheitsverhalten und eine bessere mundgesundheits-bezogene Lebensqualität.


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Abstract
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CV



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Bericht IADR Tagung Florenz 2013


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Ein Feuerwerk spannender Beiträge


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IADR-Tagung der zentraleuropäischen und skandinavischen Division fand vom 4. - 7. September in Florenz/Italien statt


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Wer nach Florenz zu einer Tagung reist, erfährt viel augenzwinkerndes Verständnis, wird sich aber keinesfalls sicher sein, dass man ihm ein rein wissenschaftliches Interesse am Kongress abnimmt. Dennoch hat sich die weltweit sehr renommierte internationale Fachgesellschaft IADR ausgerechnet die Kunst- und Kulturmetropole am Arno für die europäische Jahrestagung ausgesucht. Immerhin ist der Palazzo Congressi, untergebracht in der Villa Vittoria aus dem 18. Jahrhundert, inmitten eines ruhigen Parks in der Stadt mit jahrhundertealten schattenspenden Bäumen, ein Platz, an dem es sich angenehm verweilen lässt.

Auch in diesem Jahr versprach die Tagung ein Feuerwerk spannender Beiträge. Vor allem durch das breite und hochdifferenzierte Angebot an wissenschaftlichen Postern wurde eine Vielzahl an jungen Forschern angezogen, die sichtlich Gefallen an den Präsentationen fanden. Zeitweilig gab es kein Durchkommen mehr auf der Postergalerie, so dicht waren die einzelnen Publikationen von Interessierten umgeben. Den Ausstellern war die Freude über das hohe Interesse sichtlich anzumerken.

Ebenso interessant wie aussagekräftig war die Themenauswahl. Neben klassischen Themen wie Haftvermittlung bei verschiedenen Füllungsmaterialien wurde noch einmal das Thema Füllungsreparatur aufgegriffen. Auffallend war eine starke Beschäftigung mit Periimplantitis, die nahtlos in den das Feld der Parodontologie überleitete. Doch auch die Prophylaxe kam nicht zu kurz: Poster wie Kurzvorträge befassten sich mit Putztechniken, Erosionen, aber auch Plaquebildung an sich.

Drei große Symposien prägten die Veranstaltung und gaben ihr einen unverwechselbaren Charakter. So wurde das Thema Füllungsrestaurationen nochmals aufgegriffen und vor allem von wissenschaftlicher Seite beleuchtet. Zahnsensibilitäten und deren Ursachen werden immer mehr zu einem großen Problem in der Praxis, wobei auch dieses Thema breiten Raum erhielt. Und schließlich der sehr aufschlussreiche Zusammenhang zwischen allgemeinmedizinischen Krankheitsbildern und möglichen oralen Ursachen.

Zum wissenschaftlichen Hauptprogramm im großen Saal zählten ein gutes Dutzend Symposien etwa zu Füllungsreparatur, Zirkonium und Zahnsensibilitäten. Gerade die unterschiedlichsten Erscheinungsformen der Sensibilitäten an den Zähnen wurden aus verschiedenen Perspektiven untersucht. Dabei ging es auch um die Auswirkungen der Dentinüberempfindlichkeit auf Patienten unter Berücksichtigung der Frage: real oder eingebildet? Unter dem Vorsitz von Dr. David Gillam, Hochschullehrer an der London School of Medicine and Dentistry der Queen Mary Universität London, befassten sich drei Redner mit den Antworten. Zuerst stellte Prof. Giuseppe Pizzo (Palermo) Ergebnisse von In-vitro- und In-vivo-Studien vor. Aus seiner Sicht sind besonders die Ergebnisse der In-vivo-Studien hinsichtlich der Wirksamkeit bei der sofortigen wie auch bei der dauerhaften Linderung der Empfindlichkeit von Bedeutung. Einen wesentlichen Faktor stellen für ihn jedoch die Auswirkungen der Behandlungsmaßnahmen auf die Lebensqualität dar. Als Vorgehensweise bei Dentinüberempfindlichkeit schlägt er vor, zuerst mit einer Selbstbehandlung zu Hause – und zwar mit einer speziellen Zahnpasta – zu beginnen. Als zweite Maßnahme wäre eine Kombination von In-House- und In-Office-Therapie anzuwenden.

Die bereits im ersten Beitrag erwähnte Lebensqualität war das Thema im Vortrag von Prof. Christian Hirsch (Leipzig). Er unterstrich, wie komplex dieser Themenbereich ist. Anhand der Vorstellung des Oral Health Impact Profile (OHIP) erläuterte der Referent Faktoren der Mundgesundheit, die die Lebensqualität beeinflussen, näher. So konnte nach Hirsch im Rahmen einer Studie dargelegt werden, wie anhand einer 21-tägigen Verwendung von elmex Sensitive Hypersensibilitäten beseitigt wurden.

Abschließend befasste sich Dr. Christoph Ramseier (Bern) mit „Motivational Interviewing“. Am Beispiel einer Gesprächssituation erläuterte er auf sehr anschauliche Weise, wie sehr es bei der Patientenführung auf den richtigen Fragestil ankommt und wie sich Änderungen im Gesundheitsverhalten – insbesondere bei der Vorbeugung – erreichen lassen. Der Beitrag spannte einen Bogen zur praxisnahen Anwendung, denn das vorgestellte Konzept lässt sich unkompliziert in die Gesprächsführung übernehmen.

Parallel zum Hauptprogramm – aber gleichwohl als herausragend und für den Fachbereich insgesamt als wichtig zu bewerten – fand das NOF-Symposium zu oralen Infektionen und Allgemeingesundheit statt. Dort ging es um die medizinische Relevanz oraler Erkrankungen. Nach der ausführlichen Darstellung der mikrobiellen Zusammenhänge durch William Wade stellte Jukka Meurmann die Zusammenhänge zwischen oralen Infektionen und dem Risiko einer malignen Veränderung vor. Ausgehend von chronischen Entzündungen und Infektionen, wurden die pathologischen Mechanismen kanzerogener Veränderungen diskutiert. Diese Beträge, die allesamt einem hohen Niveau entsprachen, zeigten sehr deutlich Zusammenhänge auf, die offensichtlich noch nicht überall in ihrer ganzen Tragweite erkannt werden, gerade deshalb aber sehr wichtig sind. Als Abschluss des Symposiums betrachtete Raffaella Castagnola die Steuerbarkeit fokaler Infektionen in Bezug auf allgemeine gesundheitliche Risiken. Auch hier wurde deutlich, wie komplex diese Zusammenhänge sind und wie wichtig es bei aller Betrachtung ist, dass Maßnahmen wie eine Primärprophylaxe nicht unberücksichtigt bleiben. Allerdings gibt es aus Sicht der Referentin noch keinen endgültigen Nachweis dafür, dass fokale Infektionen für mehr als lokal begrenzte Abszesse verantwortlich sind. Zahlreiche, teilweise parallel abgehaltene Vortragsreihen luden die Teilnehmer zur Vertiefung des Fachwissens zu den unterschiedlichsten Themen ein. Es waren Foren, die in solcher Form nur bei diesem wissenschaftlichen Fachkongress zu finden sind, der für sein Engagement zur Weiterentwicklung der Zahnheilkunde uneingeschränkt große Anerkennung genießt.

Ein gelungener Eröffnungsabend im Palazzo Vecchio rundete die Veranstaltung ab. In dessen Festvorträgen befassten sich Prof. Mario Sanz mit den Perspektiven der Parodontologie und Prof. Alessandro Vezzosi mit „Leonardo heute gegen Schmerz und böse Gedanken“.

Von Tobias Bauer (Singen)







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