
Zirkoniumdioxid-Keramik ist spätestens seit der Internationalen Dental-Schau (IDS) 2001 ein Zauberwort in der dentalen Werkstoffkunde für den Ersatz von Metallgerüsten. Restaurationen aus dieser hochfesten Keramik erfahren in Verbindung mit der CAD/CAM-Technologie seit einigen Jahren eine starke Nachfrage. Dennoch weist dieses Material gegenüber Metallen und anderen Keramiktypen spezifische Eigenschaften auf, die unbedingt bei der Präparation, der Herstellung, der Bearbeitung und der Eingliederung berücksichtigt werden müssen. Die Ergebnisse klinischer Langzeitstudien bestätigen zwar die hohe Stabilität der Brückengerüste aus Zirkoniumdioxid-Keramik, weisen jedoch gleichzeitig auf eine erhöhte Zahl von Komplikationen zumeist in Form von Abplatzungen der Verblendkeramiken hin. Diese Zwischenfälle sind meist multifaktoriell begründet und zeigen, dass Hightech-Keramiken einen geringeren Toleranzbereich bei der Verarbeitung aufweisen. Ziel des Vortrages ist es auf die spezifischen Eigenschaften der Zirkoniumdioxid-Keramik hinzuweisen, um Zwischenfälle beim Einsatz dieses viel versprechenden Materials zu vermeiden.
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