
Dentinhypersensibilität ist ein bekanntes und durchaus verbreitetes Problem unserer Patienten mit dem Zahnärzte in der Praxis konfrontiert sind. Bedenkt man allerdings, dass die Zahl der älteren Patienten, die aufgrund verbesserter Prophylaxe und Versorgung möglicherweise einen Großteil ihrer Zähne erhalten konnten, in den nächsten Jahren weiter ansteigen wird, so kann man davon ausgehen, dass die Problematik der Dentinhypersensibilität eher zunehmen als abnehmen wird. Wir werden daher in Zukunft viel mehr mit der unangenehmen Schmerzsymptomatik der Dentinhypersensibilität konfrontiert sein, als dies derzeit der Fall ist. Entsprechend der Ätiologie der Dentinhypersensibilität stehen zahlreiche non-invasive und auch invasive Behandlungsoptionen zur Verfügung. Im ersten Teil des Vortrags soll einerseits ein Überblick über gängige, vor allem non-invasive Therapiemöglichkeiten gegeben werden und andererseits sollen diese anhand der aktuellen Literatur kritisch beleuchtet und bewertet werden. Im zweiten Teil wird ein gänzlich neuer Therapieansatz vorgestellt. Auf Basis erster eigener Erfahrungen und der vorhandenen Ergebnisse aus der einschlägigen Literatur soll eine erste Einschätzung dieser auf Arginin und Kalziumkarbonat basierenden neuartigen Technologie vorgestellt und diskutiert werden. |