
Gelegentliche Dentinhypersensibilität ist weit verbreitet in der allgemeinen Bevölkerung, schwerwiegendere Formen der Dentinhypersensibilität bedürfen der Behandlung in der Zahnarztpraxis. Es gibt eine ganze Reihe von Prozeduren, Methoden und potenziellen Aktivwirkstoffen, um dieses schwierige klinische Symptom zu behandeln. Es herrscht jedoch allgemeiner Konsens, dass Behandlungsempfehlungen mit konservativen, gering invasiven Methoden beginnen sollten. Als solche sind topische Anwendungen in der Regel empfehlenswert, die jedoch in Bezug auf sofortige und langfristige Wirksamkeit nicht ausgereift sind. Auf der anderen Seite stehen restaurative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die allerdings mit hohem Aufwand und hohen Kosten für Patient und behandelnden Arzt verbunden sind. Es gibt somit momentan keine vollkommen zufrieden stellende Lösung für die Zahnarztpraxis zur Behandlung akuter Dentinhypersensibilität mit Bezug auf Wirksamkeit bei gleichzeitig geringem Aufwand. Dieser Vortrag wird In-vitro-Daten zur Illustration des Wirkmechanismus´ einer neuartigen Prophylaxepaste mit Pro-Argin-Technologie zusammenfassen. Diese Technologie basiert auf der Kombination einer natürlichen Aminosäure, Arginin, und Kalziumkarbonat. Auch die Resultate klinischer Studien zur Wirksamkeit dieser neuen Prophylaxepaste demonstrieren, dass die neue Technologie eine sinnvolle Erweiterung der Möglichkeiten zur Behandlung von Dentinhypersensibilität in der Zahnarztpraxis darstellt. |