Prophylaxe ist gemeinsame Aktivität für die Mundgesundheit: professionell in der Praxis und häuslich durch den Patienten. Was hindert Patienten, beide Blickwinkel konsequent umzusetzen? Der Markt bietet zahlreiche Produkte zur häuslichen Linderung schmerzempfindlicher Zahnhälse an: Was halten sie? Was versprechen sie? Die Alterspyramide in Deutschland steht Kopf. Unser Patientenklientel ist älter: Ihre Zähne weisen jahrzehntelang entstandene Gebrauchsspuren auf: Exponierte Wurzeloberflächen verursachen zuweilen stichartige Schmerzen. Was ist zu tun, um speziell für diese Patientengruppe die Prophylaxe Sitzung mit messbaren und positiv erlebbaren Gefühlen umzusetzen? Ein einprägsamer Ablaufplan einer strukturierten Prophylaxe Sitzung ist die Basis des Vortrages. Gibt es das Patentrezept für die eigene Praxis? Ein klares NEIN. Es gibt nur „patente Rezepte“: Die individuellen Bedürfnisse unserer Patienten haben stets Priorität. Eine risikoorientierte Behandlung, abgestimmt auf allgemeinmedizinische Gegebenheiten sowie klinische Situationen ist unsere Intention, ergänzt um Berücksichtigung motorischer und mentaler Voraussetzungen bei Empfehlungen für die häusliche Mundhygiene. Unser Ziel liegt auf der Hand: anhaltende Desensibilisierung – positiv erlebte gesundheitsfördernde Maßnahmen – Vertrauensaufbau und Patientenbindung!
CV von Annette Schmidt
1. und 2. Staatsexamen Ökotrophologie und Germanistik für Gymnasien
ZAH mit Zusatzqualifikation Prophylaxe, Teilzeit Praxistätigkeit
1990 – 2009 Ausbilderin „Basiskurs Prophylaxe“, ZBV München
seit 1990 Lehrtätigkeit für europäische Zahnärztekammern und deren Schulen (ZMP, ZMF, ZMV)
seit 1992 individuelle Trainings in Zahnarztpraxen
seit 1999 Referentin mit Schweizer DH für „Westerburger Kontakte“
seit 2009 Ausbilderin mit Schweizer DH zur „Diplomierten Prophylaxe Assistentin“ für die LZÄK Salzburg