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FluorapatitMineralischer Bestandteil des Zahnschmelzes. Entsteht durch Fluorideinbau in den Hauptbestandteil Hydroxylapatit. Dieser Einbau stabilisiert die Apatitstruktur und hilft so, die Zahnhartsubstanz vor Karies zu schützen. | |
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FluoridWichtigstes Element der Kariesprophylaxe. Fluoride in Mund- und Zahnpflegemitteln erfüllen drei wichtige Funktionen für die Erhaltung der Zahngesundheit: - Sie fördern die Wiedereinlagerung von Schmelzbestandteilen in den Zahn und verhindern dadurch die Entstehung von behandlungsbedürftigen "Löchern". Ein unter der Zahnoberfläche beginnender Schaden kann durch Fluoridanwendung vollständig geheilt werden. - Bakterien im Zahnbelag (Plaque) wandeln Zuckerbestandteile der Nahrung in Säuren um, die den Zahnschmelz auflösen. Fluoride werden in den Zahnschmelz eingelagert und machen ihn so widerstandsfähiger gegen diese Säureangriffe. - Aminfluoride hemmen zudem den Stoffwechsel dieser Plaquebakterien und reduzieren so die Säureproduktion. | |
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FluoriddepotBesonders stabile fluoridhaltige Deckschicht auf dem Zahnschmelz. Entsteht vor allem bei der Anwendung von Produkten mit Aminfluorid. Dieses Depot gibt kontinuierlich Fluorid ab, vor allem bei Säureangriffen. Dadurch wird der Schmelz gerade in kritischen Momenten besonders wirksam mit Mineralien versorgt (remineralisiert) und damit vor Karies geschützt. | |
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FluoridprophylaxeVerhütung der Zahnkaries durch Anwendung von Fluoriden, vor allem durch lokale Anwendung in Zahnpasten oder Mundspülungen. Auch Produkte, bei denen das Fluorid in den Körper aufgenommen wird (Salz, Nahrungsmittel oder Mineralwasser) wirken in erster Linie lokal am Zahn. | |
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FluoridspülungGebrauchsfertige, fluoridhaltige Wirkstofflösung für zusätzlichen Kariesschutz, die bei den heutigen Ernährungsgewohnheiten eine wichtige Ergänzung der täglichen Mundhygiene darstellt. Man unterscheidet Fluoridspülungen nach ihren Produktleistungen: Zahnspülungen, wie z.B. elmex Kariesschutz Zahnspülung, dienen vor allem der Kariesvorbeugung. elmex SENSITIVE Zahnspülung ist speziell geeignet für Personen mit freiliegenden Zahnhälsen und schmerzempfindlichen Zähnen. meridol Mundspülung schützt wirksam vor Zahnfleischentzündungen (Gingivitis)und des Zahnhalteapparates (Parodontitis). | |
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FluoroseErkrankung, die durch langfristige Überdosierung von Fluorid vor dem Zahndurchbruch entsteht. Ihre mildeste Ausprägung sind weißliche Linien oder Flecken auf dem Zahnschmelz. An den bleibenden Zähnen entstehen sie, wenn bis zum Alter von 6-8 Jahren regelmäßig zu hohe Fluoridmengen aufgenommen werden. Da Kleinkinder regelmäßig einen Teil der Zahnpasta verschlucken, sollte bis zu einem Alter von 6 Jahren eine Kinder-Zahnpasta mit reduziertem Fluoridgehalt (bis 500 ppm) verwendet werden. Alle Fluoridierungsmaßnahmen (Salz, Tabletten etc.) sollten mit dem Zahnarzt besprochen werden. | |
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Freiliegende ZahnhälseNormalerweise wird der Zahnhals vom Zahnfleisch geschützt. Wenn das Zahnfleisch zurückgeht liegt das Zahnbein (Dentin) frei. Dentin ist weicher als der harte Zahnschmelz und deshalb anfälliger für Zahnhalskaries und Abrasion. Zudem ist es von vielen, feinen Kanälchen, den so genannten Reizleiterkanälchen, durchzogen. Sie leiten äußere Reize, wie heiß, kalt, süß, sauer oder Berührungen an den Zahnnerv weiter. Die spürbare Folge: schmerzempfindliche Zähne. Hauptursachen für freiliegende Zahnhälse sind vor allem Zahnfleischverletzungen durch zu harte Zahnbürsten, zu hohen Putzdruck oder falsche Putztechnik, Rückgang des Zahnfleisches und Absplittern des Zahnschmelzes durch Zähneknirschen und die natürliche Alterung. | |
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FructoseFruchtzucker. Einfachzucker, der für Diabetiker verträglicher ist als andere Zucker. Wird ebenso wie Haushaltszucker (Saccharose) von den Bakterien des Zahnbelags zu Milchsäure abgebaut und kann so auf Dauer Karies auslösen. | |
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FüllungWenn die Zahnschmelzdecke über einer entkalkten Stelle einbricht, ist der kariöse Schaden so weit fortgeschritten, dass er nicht mehr durch eine Fluoridanwendung repariert (remineralisiert) werden kann. Das „Loch“ muss gefüllt werden. Hierfür werden unterschiedlichste Materialien verwendet. Man unterscheidet metallfarbene Materialien (z. B. Gold, Amalgam) und zahnfarbene Materialien (z. B. Komposite, Kompomere, Keramik). | |
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Gel/GeléeGelartige, dickflüssige Zahnpflegeprodukte, werde als „Gel“ oder „Gelée“ bezeichnet. Zwischen Gel und Gelée gibt es wichtige Unterschiede: Gele sind Zahnpasten mit einem Fluoridgehalt zwischen 1000 – 1500 ppm und mit Putzkörpern (Abrasivstoffen) und. Gelées sind nur in der Apotheke erhältlich und aufgrund ihres höheren Fluorid-Gehaltes (z.B. elmex gelée 12.500 ppm Fluorid) zur Intensiv-Kariesprophylaxe bestimmt. Sie enthalten keine Putzkörper und sind deshalb nicht abrasiv (schmelzabtragend). | |
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