
elmex Forschung: Patienten in homöopathischer Behandlung sollen, laut der klassischen Homöopathielehre, den Genuss von koffeinhaltigen Getränken, Pfefferminz- und Kamillentee sowie die Anwendung von Präparaten vermeiden, die Kampfer, Menthol und andere ätherische Öle enthalten. Denn diese Stoffe können die Wirkung homöopathischer Arzneimittel beeinträchtigen oder gar aufheben. Dies schließt auch den Gebrauch herkömmlicher Zahnpasta aus.
Vor diesem Hintergrund gibt es medizinische Spezial-Zahnpasten, die den Forderungen der klassischen Homöopathielehre voll entsprechen und gleichzeitig die medizinischen Anforderungen erfüllen, also nachhaltig vor Karies schützen. Sie sind geruchs- und geschmacksarm und frei von ätherischen Ölen wie Pfefferminze und Menthol. Damit sind sie auch für diejenigen bestens geeignet, die auf Menthol allergisch oder mit Abneigung reagieren. Um aber nicht nur effektiv zu reinigen, sondern auch zuverlässig vor Karies zu schützen, sollte eine homöopathieverträgliche Zahnpasta ebenfalls Fluoride (z. B. Aminfluorid) enthalten. Auf diese Weise fördert sie den Einbau von Mineralien in den Zahnschmelz und hemmt gleichzeitig den Mineralien-Verlust. Homöopathieverträgliche Zahnpasten sollten – wie andere Zahnpasten auch – mindestens zweimal täglich angewendet werden, am besten nach den Mahlzeiten. Nur mäßiges Ausspülen nach dem Zähneputzen intensiviert ihre Wirkung. Bei der Anwendung vor dem Schlafengehen können Fluoride auf Grund der geringen Speichelbildung während der Nacht besonders intensiv einwirken.
Für Produkte, die homöopathieverträglich sind, hat der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) ein Qualitätssiegel vergeben. |