Besonders verbreitete Krankheitsbilder in der Mundhöhle sind Karies, Gingivitis und Parodontitis. Die frühzeitige Diagnose krankhafter Veränderungen an Zähnen, Zahnfleisch oder Mundschleimhaut ist äußerst wichtig. Denn auch im Mund bestehen im Anfangsstadium einer Erkrankung die besten Heilungschancen.
Plaquebedingte Schäden
Gingivitis
Zahnbelag (Plaque) besteht im Wesentlichen aus Bakterien, Speiseresten und abgeschuppten Schleimhautzellen. Plaque kann zahlreiche Folgen haben. Dazu gehört die Entstehung von Karies, die Entzündung des Zahnfleisches (Gingivitis) und die Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis).
Nicht plaquebedingte Schäden
Die Zähne können auch durch Prozesse, die nicht durch Plaque verursacht sind, beschädigt werden.
Erosion
Unter Erosion versteht man den Verlust der Zahnoberfläche durch Säuren, die nicht bakteriellen Ursprungs sind, sondern aus unserer Nahrung stammen (z.B. saures Obst, Softdrinks).
Abrasion
Unter Abrasion versteht man den Verlust der Zahnoberfläche durch mechanische Einwirkungen. Mögliche Ursachen: Falsche Putztechnik (Schrubben der Zähne), grobkörnige Zahnpasta, harte Zahnbürste oder schlecht sitzender Zahnersatz.
Weitere nicht plaquebedingte Schäden können verursacht werden durch Attrition (Gegenzahnkontakt), Mundtrockenheit, Mundschleimhauterkrankungen und Tumore.